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TU Berlin

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Serviceleistungen der Arbeitsagenturen und Jobcenter

Die Agenturen für Arbeit bieten ein umfangreiches Angebot, das Beratung, Vermittlung und Förderung und Finanzierung schwerbehinderter Jung- Akademikerinnen und Akademiker umfasst. Offene Stellen für Arbeitssuche mit Behinderung werden im virtuellen Stellenmarkt der Bundesagentur für Arbeit (BA) unter www.arbeitsagentur.de veröffentlicht. Unter www.AusbildungBerufChancen.de finden Sie Medien zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung von der Agentur für Arbeit

Jobcenter

Als Hochschulabsolventin und Hochschulabsolvent  haben Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld II (ALG II), es sei denn, Sie haben Vermögen oder einen vermögenden Lebenspartner, -partnerin. Anders als bei der Sozialhilfe werden Ihre Eltern bei ALG II nicht zur Kasse gebeten, wenn Sie Ihr Studium abgeschlossen haben oder über 25 Jahre alt sind und nicht mehr bei Ihren Eltern wohnen. Sie müssen den Antrag persönlich beim zuständigen Jobcenter stellen. Das Jobcenter verlangt dafür den Nachweis der Exmatrikulation. Das ALG II umfasst 345 € im Monat plus Miete plus Krankenversicherung.

Das Jobcenter ist auch zuständig für Arbeitsberatung, Arbeitsvermittlung, Maßnahmen wie ABM, Fortbildung und Umschulung, Erstattung von Bewerbungskosten.

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Arbeitsagentur

Auch wenn Sie kein ALG II beantragen wollen, oder keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I oder II haben, sollten Sie sich umgehend bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur "arbeitslos" melden:

  • Sie können die Beratungsangebote der Arbeitsagentur in Anspruch nehmen,
  • Sie sind in die Vermittlung von Arbeitsangeboten einbezogen: Für Behinderte ist die Vermittlung in ABM auch ohne Leistungsbezug möglich!,
  • Wichtig: Die Arbeitslosmeldung ist Voraussetzung dafür, eine der Leistungen der Arbeitsagentur zur beruflichen Eingliederung Arbeitsloser bzw. Behinderter zu bekommen.

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Rehabilitationsstelle

Zusätzlich zur Meldung bei dem für Sie zuständigen Jobcenter bzw. der für Sie zuständigen Arbeitsagentur sollten Sie sich bei der Rehabilitationsberatungsstelle Ihrer Arbeitsagentur melden.

Die Rehabilitationsberatungsstelle der Arbeitsagentur stellt den Rehabilitationsbedarf fest, erarbeitet einen Eingliederungsvorschlag, und bewilligt Leistungen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt.

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Zentralstelle für Arbeitsvermittlung

Seit August 2009 gibt es bei der bundesweit zuständigen Bundesagentur für Arbeit in Bonn hat wieder ein Team, das für die Vermittlung schwerbehinderter Akademiker zuständig ist.
Zielgruppe: schwerbehinderte Hochschulabsolventinnen und –absolventen, die auf Assistenz angewiesen sind;
oder deren Beschäftigung für den Arbeitgeber mit außergewöhnlichen Aufwendungen verbunden ist;
oder die eine verminderte Arbeitsleistung erbringen;
oder die wegen einer Epilepsie einen Grad der Behinderung von wenigstens 50 haben;
oder die aus sonstigen behinderungsbedingten Gründen einen besonderen Förderbedarf haben.
Ihre örtlich zuständige Arbeitsagentur (Jobcenter) sollte die ZAV Bonn einschalten, wenn sich dadurch Ihre Vermittlungschancen verbessern:
Machen Sie Ihre SachbearbeiterInnen und BeraterInnen bei der Arbeitsagentur auf diese Möglichkeit aufmerksam.

Die ZAV-Seiten findet ihr hier.

Kontaktdaten:
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Str. 76 D - 53123 Bonn
Tel: 0228/ 713-0, -1375
Fax: 0228/ 713-2701111
E-Mail: reiner.schwarzbach@arbeitsagentur.de
http://www.arbeitsagentur.de

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Eingliederungsleistungen

Voraussetzung für die Förderung ist, dass Sie arbeitslos gemeldet sind. Es ist möglich, dass auch selbst geschaffene oder gesuchte zusätzliche Arbeitsplätze in einem Projekt oder Verein, einer öffentlichen Stelle oder einem Betrieb aus Mitteln der Arbeitsagentur, Förderprogrammen des Landes und der Europäischen Union bezuschusst werden. Erkundigen Sie sich bei der Arbeitsagentur nach den aktuellen Förderprogrammen und Voraussetzungen. Zurzeit gibt es folgende Maßnahmen:

  • Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM): Arbeitgeber können für ein Jahr Zuschüsse für zusätzliche Arbeitsstellen erhalten (befristete Verlängerung möglich). Die Tätigkeiten müssen im öffentlichen Interesse liegen.
  • Förderung der Arbeitsaufnahme: z.B. Bewerbungskosten, Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch, Finanzierung technischer Arbeitshilfen, Umzugskostenbeihilfe
  • Eingliederungszuschüsse: Der Arbeitgeber kann für maximal 24 Monate einen Zuschuss zwischen 50 und 70 % der Lohnkosten erhalten. Eine Förderung ist auch im Anschluss an eine ABM möglich.
  • Berufliche Weiterbildung: Kosten für Fortbildung und Umschulung werden übernommen, auch die Kosten für den Lebensunterhalt in dieser Zeit
  • Berufliche Eingliederung Behinderter (§§ 19, 97ff., 160ff., 414, 430 SGB III): Umfasst alle o.g. Förderungen, bietet jedoch zusätzlich erleichterte Förderungsvoraussetzungen und erhöhte Förderungsbeträge und -dauer.
  • Maßnahmen und Programme der Europäischen Kommission. Über die Förderungsprogramme des Europäischen Sozialfonds (ESF) und das EU-Programm "EQUAL" werden auch Menschen mit Behinderungen gefördert. Die Fördermittel werden in Zusammenarbeit mit den für Arbeit zuständigen Ministerien der Länder (in der Berlin ist das die Senatsverwaltung für Arbeit) vergeben.

Beratung und Informationen zu den genannten Programmen bei der Arbeitsagentur.

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Kontakt Beauftragte

Mechthild Rolfes
+49 (0)30 314-25607
Dienstag 16-18 Uhr
Raum 0059 Hauptgebäude