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TU Berlin

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Nachteilsausgleich

Alle Studien- und Prüfungsordnungen der TU Berlin sehen Nachteilsausgleich für behinderte und chronisch kranke Studierende vor. Wie dieser Nachteilsausgleich aussieht, ist individuell ganz unterschiedlich. Er steht im Zusammenhang mit der Erkrankung oder Behinderung der entsprechenden Studierenden. Einen Anspruch auf eine bestimmte Form des Nachteilsausgleichs gibt es grundsätzlich nicht. Der Prüfungsausschuss bzw. die Prüfungsvorsitzenden haben einen weiten Ermessensspielraum bei ihren Entscheidungen. Beispiele für Nachteilsausgleich finden Sie hier.

Die Modifikation von Prüfungsbedingungen beantragen Sie schriftlich bei der oder dem zuständigen Prüfungsvorsitzenden und zwar so rechtzeitig, dass die Prüfenden die abweichende Prüfungssituation auch organisieren können, z.B. den Raum, in dem die Klausur geschrieben wird, länger buchen oder einen Ersatzraum und eine Aufsicht finden. Eine Formulierungshilfe für einen Antrag auf Nachteilsausgleich finden Sie hier.

Um Nachteilsausgleich im Studium und bei Prüfungen beantragen zu können, müssen Sie nachweisen, dass es Ihnen wegen Ihrer chronischen Krankheit oder Behinderung nicht möglich ist, die geforderte Leistung so zu erbringen, wie Ihre Studien- und Prüfungsordnung dies vorschreibt. Bei gesundheitlichen Einschränkungen, die nicht sichtbar sind, muss eine fachärztliche Bescheinigung vorgelegt werden. Ein Schwerbehindertenausweis ist für den Nachteilsausgleich nicht unbedingt erforderlich, zum Nachweis der „prüfungsrelevanten Behinderung“ reicht er häufig auch nicht aus.

Hier können Sie sich Informationen zum Nachteilsausgleich herunterladen: klicken Sie bitte hier (PDF, 76,0 KB).

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Nachteilsausgleich bei der Pflege von Angehörigen

Das Recht auf Nachteilsausgleich (§40 AllgStuPO)

Ein Antrag auf Nachteilsausgleich kann gestellt werden, wenn aufgrund einer Schwangerschaft oder der Pflege und Erziehung eines Kindes bis zu 10 Jahre oder pflegebedürftiger Angehöriger eine Studienleistung oder Prüfung nicht (in der vorgesehenen Weise) erbracht bzw. angetreten werden kann. Hier kann der oder die Betroffene beim zuständigen Prüfungsausschuss einen Ausgleich beantragen, in der Form eines anderen Termins, einer verlängerten Bearbeitungszeit (u.a.) oder in einer anderen Form, welche von der Studentin / dem Studenten vorgeschlagen werden kann. Die Kontaktdaten der Prüfungsausschüsse.

Härtefallantrag bei auslaufenden Diplom- und Magisterstudiengängen

Am 1. Juli 2015 hat der Akademische Senat der TU Berlin die Änderung der Satzung zur letztmaligen Ablegung von Abschlussprüfungen in auslaufenden Diplom- und Magisterstudiengängen der TU Berlin (AuslaufSa) beschlossen.

Diese Änderung wurde am 9. Juli 2015 im Amtlichen Mitteilungsblatt veröffentlicht. Danach ist es möglich, auf Antrag in begründeten Einzelfällen einen Härtefallantrag an den Prüfungsausschuss zu stellen, um auch nach dem in der Anlage benannten Datum eine Prüfung abzulegen. Der Härtefall muss vor dem Auslaufen des Studiengangs eingetreten sein.

Gründe für einen Härtefallantrag können sein: besondere gesundheitliche Gründe (z.B. schwere chronische/psychische Erkrankung, Schwerbehinderung), die ein reguläres Studium nicht möglich gemacht haben. Außerdem unvorhergesehene persönliche Belastung (z.B. Tod eines nahen Angehörigen, Kinderbetreuung, Pflege pflegebedürftiger naher Angehöriger) oder Fälle höherer Gewalt.

Der Härtefallantrag ist schriftlich und in der Regel vor Ablauf der letztmaligen Prüfungsfrist unter Vorlage geeigneter Nachweise beim zuständigen Prüfungsausschuss zu stellen. Aus dem Antrag muss ersichtlich sein, warum der geltend gemachte Härtefall zu einer Verlängerung des Studiums über den Zeitpunkt der Aufhebung des Studiengangns führen wird, wie viele Prüfungsleistungen noch ausstehen und einen Vorschlag zum weiteren Studienverlauf bis zum erfolgreichen Abschluss des Studiums enthalten (Studienverlaufsplan).

Genauere Informationen finden Sie im Amtlichen Mitteilungsblatt der Technischen Universität Berlin mit der Nummer 21/2015 vom 9. Juli 2015 (zum Herunterladen hier klicken). (PDF, 684,3 KB)

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